Pressemitteilungen
  • Ausschreibung von Notarassessorenstellen

    Im Land Sachsen-Anhalt sind bis zu drei Stellen für Notarassessoren zu besetzen. Die Ausschreibung erfolgte am 11.03.2019 im Justizministerialblatt des Landes Sachsen-Anhalt. Bewerber sollten zumindest ein Staatsexamen mit der Note „vollbefriedigend“ oder besser abgeschlossen haben. (...)
    [März 2019]
  • Tag der Berufe – Notare öffnen ihre Türen

    Am 6. März haben Schüler und Interessierte die Möglichkeit, hinter die Kulissen von über 1000 Unternehmen zu schauen und sich über mögliche Ausbildungsberufe zu informieren. Auch Notare in Magdeburg, Halle und Stendal öffnen an diesem Tag ihre Bürotüren und beantworten Fragen zu den Berufen Notarfachangestellte/r und Notar/in. (...)
    [Februar 2019]
  • Kostenfallen beim Kauf einer Eigentumswohnung

    Die Wohnung gefällt – Lage, Schnitt und Kaufpreis überzeugen. Jetzt schnell kaufen? „Beim Kauf einer Eigentumswohnung erwirbt der Käufer nicht nur das alleinige Eigentum an einer Wohnung. Er wird Teil einer Gemeinschaft und erwirbt zugleich anteilig Eigentum am Gemeinschaftseigentum“, erläutert Dr. Fanny Wehrstedt, Geschäftsführerin der Notarkammer Sachsen-Anhalt. „Hier lauern Kostenfallen, die oft übersehen werden.“ (...)
    [Dezember 2018]
  • Wer ist Erbe?
    Eine Kopie des Testaments kann zum Nachweis ausreichen – doch gehen Sie auf Nummer sicher!

    Ein Angehöriger ist verstorben. Trotz großer Trauer und aller emotionaler Belastung warten auf die Hinterbliebenen wichtige Aufgaben, die schnell erledigt sein wollen. Zu den vielen Formalitäten, die Sie klären müssen gehört vor allem, sich Klarheit zu verschaffen, wer Erbe geworden ist. Kommt die gesetzliche Erbfolge zur Anwendung oder liegt ein Testament vor? Ist die Kopie eines Testaments, die Sie in Händen halten, gültig, wenn das Original nicht auffindbar ist? (...)
    [November 2018]
  • Notarkammer warnt Firmengründer vor falschen Rechnungen dubioser Anbieter

    Nach Gründung einer GmbH beim Notar und Eintragung der Gesellschaft ins Handelsregister flattern mitunter merkwürdige Rechnungen ins Haus. Diese belaufen sich auf mehrere Hundert Euro und versprechen Einträge in verschiedene Verzeichnisse. Hierbei handelt es sich in vielen Fällen um eine verbreitete Masche dubioser Anbieter. Die Notarkammer mahnt zur Vorsicht. (...)
    [Oktober 2018]
Alle MeLDungen
Kaufpreisfälligkeit

Der Kaufpreis sollte vom Käufer erst gezahlt werden, wenn sicher ist, dass der Käufer seinerseits die versprochene Leistung, nämlich das unbelastete Eigentum an dem Grundstück, erhalten wird.


Deshalb sieht der Kaufvertrag im Regelfall vor, dass der Kaufpreis erst dann gezahlt wird, wenn bestimmte Voraussetzungen erfüllt sind.

Die Fälligkeit des Kaufpreises wird in der Regel davon abhängig gemacht,

 

  • dass alle erforderlichen Genehmigungen vorliegen,
  • dass die sogenannte Eigentumsvormerkung (auch Auflassungsvormerkung genannt) für den Käufer im Grundbuch eingetragen ist - dadurch wird das Grundbuch "gesperrt", das Grundstück wird für den Käufer "reserviert" -,
  • dass die Unterlagen vorliegen, die erforderlich sind, um die eingetragenen Grundschulden und Hypotheken im Grundbuch zu löschen,
  • dass die Gemeinde ihr Vorkaufsrecht nicht ausübt (unter bestimmten gesetzlichen Voraussetzungen steht den Gemeinden bei Grundstückskaufverträgen ein Vorkaufsrecht zu).

 

Der Notar veranlasst alles Erforderliche, damit die Fälligkeitsvoraussetzungen erfüllt werden. Sobald diese vorliegen, teilt er den Vertragsbeteiligten dies mit. Erst wenn die Fälligkeitsmitteilung dem Käufer vorliegt, muss der Kaufpreis gezahlt werden.